Treffpunkt: 06:00 Uhr am Moret Brunnen bei der Apotheke, Hauptstraße Külsheim
Zu der Veranstaltung sind alle naturkundlich Interessierte recht herzlich eingeladen.
Für Rückfragen Tel.: 09345/6375
In Kooperation mit dem Verein für Obstbau, Garten und Landschaft aus Höhefeld bietet die NABU-Gruppe Külsheim ein "Bird und Breakfast" in Höhefeld an
Treffpunkt: 06:00 Uhr in Külsheim, Parkplatz Sportplatz/Reithalle zur Bildung von
Fahrgemeinschaften
06:15 Uhr in Höhefeld, Gemeindezentrum
Nach der vogelkundlichen Führung bietet der Verein für Obstbau, Garten und Landschaft aus Höhefeld ein Frühstück mit Kaffee und Kuchen am Gemeindezentrum zum Selbstkostenpreis an.
Zu der Veranstaltung sind alle naturkundlich Interessierte recht herzlich eingeladen.
Frü Rückfragen: Tel: 09345/6375
Die Stadtverwaltung Külsheim hat die Vereinsvorstände angeschrieben und hat
ab Mai ein neues Angebot in Külsheim angeboten:
„Jeder Tropfen zählt“ – Sammlung von Altspeisefett und -öl
Ab Mai 2026 können über die Stadtkasse Külsheim Pfandsammelbehälter mit 1,2 l Fassungsvermögen für je 2,50 Euro erworben werden. Sind sie voll, werden sie gegen leere getauscht.
Tauschpunkte sind im Rathaus und im Bauhof eingerichtet: Im Rathaus zu den üblichen Sprechzeiten und im Bauhof, jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat von 16.00 bis 18.00 Uhr (zusammen mit der Altmetallsammlung).
Für Vereinsfeste (Fette aus Friteuse und Grillbräter usw.) können jeweils mind. vier Wochen vor dem Fest über die Stadtkasse größere Sammelbehälter (z.B. 30 l, 60l) vorbestellt werden. Diese werden von der Firma im üblichen Abfuhrturnus wieder abgeholt.
Weitere Infos auf der städtischen Homepage www.kuelsheim.de und in der Stadtkasse (Tel. 673-48 oder -22).
Am Sonntag, den 29. März 2026 hatte die NABU-Gruppe Külsheim von 14-17 Uhr die gesamte Bevölkerung eingeladen, um in einer gemeinsamen Aktion Nistkästen für unsere Gartenvögel zu zimmern. Rund 35 Familien aus Külsheim und den umliegenden Ortschaften folgten dieser Einladung. Die Bausätze, die von der NABU-Gruppe gespendet wurden, kauften wir in einer Behindertenwerkstatt aus Ostdeutschland.
Stolz nahmen die Kinder, die mit den Eltern oder Großeltern zusammen gebauten Nistkästen mit nach Hause.
Jeder Teilnehmer erhielt zudem einen Flyer mit Tipps worauf beim Aufhängen des Nistkastens zu achten ist.
Zum Abrunden des schönen Nachmittags wurden auf Spendenbasis noch Kaffee und Crepes angeboten.
Liebe NABU-Mitglieder,
dank dem Engagement unseres Vorstandsstandmitglied Sonja Hamann, wurde die Stadt Külsheim in das NABU-Projekt "Natur nah dran" im Jahr 2026 aufgenommen. Welchen Einfluß diese Förderung bringt ist unten beschreiben. Mal schauen was der Bauhof der Stadt Külsheim mit der zugewiesenen Förderung zum Blühen bringt.
Gruß Werner Spengler
| Betreff: | Ausgewählte Kommunen NABU-Projekt "Natur nah dran" |
|---|---|
| Datum: | Wed, 18 Mar 2026 10:41:30 +0000 |
| Von: | Heike Kutzner (NABU) <[email protected]> |
| An: | Heike Kutzner (NABU) <[email protected]> |
Liebe NABU-Gruppen, liebe NABU-Kreisverbände und NABU-Bezirksgeschäftsstellen,
vielleicht habt Ihr schon erfahren, dass die folgenden Kommunen sich für die Teilnahme am NABU-Projekt „Natur nah dran“ beworben haben und für die Teilnahme am Projekt im Jahr 2026 ausgewählt wurden:
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Stadt / Gemeinde |
Ort |
Landkreis |
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Gemeinde |
Abstatt |
Heilbronn |
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Stadt |
Albstadt |
Zollernalbkreis |
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Stadt |
Altensteig |
Calw |
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Stadt |
Bad Säckingen |
Waldshut |
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Stadt |
Breisach am Rhein |
Breisgau-Hochschwarzwald |
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Gemeinde |
Igersheim |
Main-Tauber-Kreis |
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Gemeinde |
Ilvesheim |
Rhein-Neckar-Kreis |
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Gemeinde |
Jagstzell |
Ostalbkreis |
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Stadt |
Külsheim |
Main-Tauber-Kreis |
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Gemeinde |
Marxzell |
Karlsruhe |
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Gemeinde |
Mauer |
Rhein-Neckar-Kreis |
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Stadt |
Neuenbürg |
Enzkreis |
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Gemeinde |
Nußloch |
Rhein-Neckar-Kreis |
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Stadt |
Weil am Rhein |
Lörrach |
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Stadt |
Weinheim |
Rhein-Neckar-Kreis |
„Natur nah dran“ ist ein Projekt zur Förderung der biologischen Vielfalt im Siedlungsraum. Von 2022 bis 2026 unterstützt der NABU Baden-Württemberg jährlich 15 Kommunen bei der Umwandlung von jeweils bis zu fünf Flächen in artenreiche Blumenwiesen oder blühende Wildstaudensäume. Das Projekt richtet sich sowohl an Kommunen, die bereits Erfahrungen mit naturnahmen Grün haben als auch an Kommunen, für die nachhaltig gepflegte Blühflächen Neuland sind.
Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Jede teilnehmende Kommune erhält eine Zuwendung in Höhe von 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro. Weitere Informationen findet Ihr hier: www.naturnahdran.de.
Was bedeutet die Auswahl nun für die Kommunen?
Im Rahmen des Projektes begleitet das NABU-Projektteam (Martin Klatt, Anette Marquardt, Helena Somm
Im Rahmen des Bürgertreffs der Stadt Külsheim am Mi., den 11.03.2026 wurde unser Mitglied Bernhard Väth für seine zahlreiche Verdienste um die heimische Natur von Bürgermeister Schreglmann geehrt.
Wir schließen uns dieser Ehrung an.
Die überaus engagierte Wildtierretterin Jacky Schieser aus Höpfingen, Neckar-Odenwald.Kreis, hat aus ihren langjährigen Erfahrungen bei der Pflege und Aufzucht von gefundenen Wildtieren, seien es Vögel oder Säugetiere, den Gedanken entwickelt, die zahlreichen Anfragen, die bei ihr auflaufen in einer digitale Hilfe zu sammeln. Diese Wildtierhilfe wurde mittlerweile zahlreich bei NABU-Gruppen und Tierschutzorganisationen verlinkt.
Hier der Zugang zur Wildtierhilfe
Nun ist er vorbei unser erster "Apfeltag" auf unserer Streuobstwiese Richtung Weinberg Külsheim. Aus zahlreichen positiven Rückmeldungen aus dem Kreis der Besucher haben wir uns entschlossen, dieses Angebot auch für das Jahr 2026 zu eröffnen.
25 Kinder zwischen 7 und 11 Jahren konnte die NABU-Gruppe Külsheim beim diesjährigen Kinderferienprogram der Stadt Külsheim begrüßen. Wie im Vorjahr hatten wir wieder das Ökomobil des Regierungspräsidium Stuttgart für unsere Aktivität gebucht. In bewährter Manier hatte Herr Werner Paech, der die Programme mit dem Ökomobil leitet, die Kinder in seinen Bann gezogen. Beim Thema "Was kriecht denn da auf Wiese und Hecke?" waren die Kinder gefordert die dortigen Lebewesen aufzuspüren und in einem Glas einzufangen. Im Ökomobil bestand dann die Möglichkeit die eingefangenen Tiere unter dem Mikroskop zu besichtigen bevor sie wieder in die Freiheit entlassen wurden.
Zum Abschluss gab es für die kleinen Forscher noch ein Getränk und eine Bretze zu essen.
Diesen abgesägten Ast fand unser Mitglied R. Matzer im Eiersheimer Forst am Waldweg liegen. Von der Forstverwaltung hätten wir uns gewünscht, dass der Baum für die Vogelwelt erhalten worden
wäre.
Habitatsbäume, Höhlen, Horste haben im Staatswald Bestandsschutz. Gemeinden sollten sich bei der Durchführung von Forstarbeiten daran orientieren!
Auf der linken Seite der "Hennlochgärten" hatte sich bereits seit einigen Jahren auf einer stillgelegten Fläche ein Schilfstreifen entwickelt. Auf der Suche nach möglichen Ausgleichflächen für
versiegelte Bebauung hatte der NABU Külsheim u.a. auch dieses Gebiet der Stadt Külsheim angetragen, um hier einige Wasserflächen für Amphibien zu gestalten. Diese Maßnahme wurde Anfang Februar
2025 durch ein beauftragtes Unternehmen im Auftrag der Stadt Külsheim in Angriff genommen.
Die NABU-Gruppe Külsheim wird über die Entwicklung weiter berichten.
Im November führte der zuständige Revierförster in Külsheim, Herr Mattmüller, mit Vertretern der NABU-Gruppe Külsheim eine Waldbegehung im Bereich des Vorderen Messhof an der Grübe durch. Hierbei vermittelte er, wie Waldbereiche und Bäume durch den Förster gekennzeichnet werden, in denen schützenswerte Bäume stehen, die z. B. bereits Bruthöhlen aufweisen. Die Grenzen des Gebietes werden mit einer wellenförmigen Linie um den Baum und zwei senkrechten Strichen gekennzeichnet. Einzelne schützenswerte Bäume werden mit einem oder mehreren Kringeln angezeichnet. Die Bäume sollen von einer Fällung verschont bleiben.
Die NABU-Gruppe Külsheim besitzt im Gewann "''Sondertalsrain" ein artenreiches Biotop. Die dortigen Tümpel werden von einer Quelle gespeist. Um wieder mehr Licht auf die Wasserfläche zu, wurden in einem Arbeitseinsatz mehrere große Weiden gefällt, die z. T. auch schräg über den angrenzenden Feldweg hingen und eine Gefahr bei Astbruch darstellten. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Vertiefung mit dem Frontlader geschaffen um Amphibien eine Brutstätte zu bieten. Nach getaner Arbeit gab es natürlich wieder ein Vesper.
Die LUBW (Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg) hat in der Reihe Naturschutz-Praxis die Publikation "Gebietseigene Gehölze in Baden-Württemberg - Vorkommensgebiet, Erntebestände und Empfehlungen zu geeigneten Arten" neu herausgegeben.
Die Publikation kann über die Auswahl in der Linkliste auf unserer Homepage heruntergeladen werden.
Die NABU-Gruppe Külsheim hat auf unserer Gemarkung ca. 800 Nisthilfen aufgehängt. Die meisten wurden mit Vereinsgeldern finanziert.
Bei Kosten von ca. 25 € pro Kasten, ergibt sich so ein Betrag von 20 000 €, der in den 36 Jahren unserer Vereinsgeschichte investiert wurde.
Bei den jährlichen Kontrollen stellen wir immer wieder fest, dass Nistkästen fehlen oder zerstört sind. Dies ist insbesondere in den Gebieten der Fall, wo ein Holzeinschlag erfolgt ist.
Wie Augenzeugen jetzt wieder mitteilen, fahren Fahrer von Vollerntern (Harvester) mit einer affenartigen Geschwindigkeit durch die Waldwege ohne Rücksicht auf die angebrachten Kästen wie aus dem nebenstehenden Bild zu ersehen ist, der während der Vorbeifahrt zerschlagen wurde.
Leider wird bei den Einschlägen oft auch keine Sichtung der Bäume auf bestehende Nisthöhlen genommen und die wertvollen Bäume für die Tierwelt zerstört, was zur Folge hat, dass wichtige Bruthöhlen fehlen und der Artenreichtum immer weiter eingeschränkt wird.
Wir werden aufgrund der gemachten Feststellungen unser Engagement im Külsheimer Wald überdenken, ob sich ein finanzieller und personeller Einsatz bei dieser Ignoranz noch lohnt.
Unter fachkundiger Anleitung von Herrn Harald Lurz vom LRA Main-Tauber-Kreis konnten sich am Ostersamstag ab 09:00 Uhr 15 Teilnehmer in die Schneidetechnik von Hochstammobstbäumen einführen lassen . Nach einer kurzen theoretischen Einführung konnte das Gelernte in die Tat umsetzen. Hierzu wurden Accu-Hochentaster eingesetzt. Für die Bewirtung der Teilnehmer nach dem Schnittkurs sorgte die NABU Gruppe Külsheim.
Für Pflanzenliebhaber, die sich einen Überblick verschaffen wollen, welche Pflanzen auf Külsheimer Gemarkung zu finden sind, ist diese wissenschaftliche Erhebung von Rudi Schneider ein unbedingtes Muss. Bei über 878 Begehungen wurden 66171 Daten gesammelt und 1260 Arten festgestellt. Die Ergebnisse wurden auf Kartierlisten erfasst und sind auf 243 Seiten der PDF nachlesbar.
Nach Kontaktaufnahme der Erzieherinnen des Waldkindergartens in Külsheim mit der NABU-Gruppe Külsheim stattete das Vorstandsmitglied W. Spengler am Mittwoch, 21.02.24 den Kindern einen Besuch ab. Nach einer Vorstellung eines Nistkastens und eines Insektenhotels wurde direkt vor Ort je ein von der NABU-Gruppe Külsheim gespendetes Exemplar aufgehängt. Die Kinder wurden ermuntert das Leben um die aufgehängten Kästen zu beobachten um bei einer nächsten Nachschau den Bruterfolg von künstlichen Nisthilfen zu überprüfen.
In den Sommerferien 2024 hat sich die NABU-Gruppe Külsheim wieder am Kinderferienprogramm beteiligt. Wir hatten hierzu das Ökomobil des Regierungspräsidiums Stuttgart gebucht, das den teilnehmenden Kindern einen spannenden Einblick in die Ökologie unseres Amorsbach ermöglicht hat. Nach den "Forschungsarbeiten" gab es auch wieder eine Stärkung für die jungen Forscher.
Auch im Jahr 2025 werden wir wieder einen spannenden Kinderferientag anbieten. Geplant ist hierbei die Tier- und Pflanzenwelt auf unseren Wiesen und Hecken zu erforschen.
In zwei Sammelaktionen konnten wir wieder ca. 4 to bio-zertifiziertes Obst auf unserer Streuobstwiese einsammeln und bei der ZG in Tauberbischofsheim anliefern. Wie immer, gab es nach getaner Arbeit eine Verpflegung für die Helfer.
Die Mitglieder des Vereins hatten zuvor die Möglichkeit, sich für den Eigengebrauch selbst Obst zu pflücken.
Stand der NABU-Gruppe Külsheim während des "Großen Marktes" in Külsheim vom 08. - 09.09.2023.
Hierbei haben wir über unsere betreute NABU-Gebiete und unsere Arbeit informiert.
Die neu geworbenen Mitglieder erhielten als Dankeschön für ihre Aufnahmeanträge je einen Nistkasten von Schwegler geschenkt.
Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Winzerverein Külsheim und die NABU-Gruppe Külsheim 45 Teilnehmer zur Führung über den naturkundlich-geologischen Wanderweg in Külsheim begrüßen. Die beiden Experten Dr. Walter Dietz und Bernhard Väth begleiteten die Teilnehmer und hielten zahlreiche Fakten über die Entstehungsgeschichte der hiesigen Geologie und die botanischen Besonderheiten parat. Am Saurierstein auf der Mitte des Wanderweges hatten die beiden Vereine eine Raststation zur Verpflegung der Wanderer aufgebaut. Zum Abschluss ging es in eine Gaststätte in Külsheim.
Unter Anleitung von Herrn Lurz vom Landwirtschaftsamt des LRA Main-Tauber-Kreis wurde am Sa., den 25.03.2023 ab 09.00 Uhr wieder einen Obstbaumschnittkurs an unserer Streuobstwiese Richtung Weinberge Külsheim durchgeführt. Bei der theoretischen Einweisung wurde zunächst begutachten, wie sich der Obstbaumschnitt des Vorjahres auf die Bäume ausgewirkt hat und welche weitergehenden Schnittmaßnahmen erforderlich werden können. Im Anschluss wurde in praktischer Arbeit das Erlernte in die Tat umgesetzt.
Seit kurzem steht die aktualisierte Rote Liste Amphibien und Reptilien für Baden-Württemberg unter der Webadresse Rote Liste und kommentiertes Verzeichnis der Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs (lubw.de) als PDF-Datei kostenlos zum Herunterladen bereit. Die 96-seitige Publikation „Rote Liste und kommentiertes Verzeichnis der Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs“ stellt jede der in Baden-Württemberg vorkommenden 35 Arten kurz vor.
Bei der Reinigung eines Nistkastens bei den Windrädern in Külsheim wurde eine Rarität festgestellt. Es handelt sich um die Brutzellen der zu den Töpferwespen zählenden Orientalischen Mörtelswespe.(Sceliphron curvatum. Diese wird seit 2002 in B-W nachgewiesen.
Diese o.a. Broschüre der Stadt Külsheim flatterte im Juli 2022 in die Briefkästen der Einwohner der Stadt Külsheim. Auf mehreren Seiten Hochglanzdruck stellte sich hierbei die Stadtverwaltung Külsheim als Bewahrer der Umwelt dar. U.a. wird darin ausgeführt, dass sich die Bedeutung des Waldes für Umwelt und Klimaschutz am besten vor Ort erleben lässt. Hierzu wurde der Wald AG der 8. Klasse der PAGS (Pater-Alois-Grimm-Schule) für ein Jahr ein Waldstück übertragen. In enger Verknüpfung mit Theorie und Praxis entscheiden die Schüler was aus "ihrem Wald" geschehen soll.
An anderer Stelle entscheidet die Stadt über das Maß hinaus, was aus dem Bewuchs an unserem Amorsbach geschehen soll. Nämlich - Hackschnitzel.
Aufgrund eines Schadensfalles an einem angrenzenden Wohnhaus am Bach, stand die Stadt in der Pflicht, kranke Bäume zu entnehmen um weiteren Schaden bei den Anwohnern abzuwenden. Der damalige Revierförster hatte einige Bäume angezeichnet, die nach seiner Ansicht aufgrund des Eschentriebsterbens entfernt werden sollten.
In der öffentlichen Gemeinderatsitzung vom Mo., 18.07.2022 wurde in der allgemeinen Fragestunde von einem Bürger die geplante Pflegemaßnahme angesprochen. Hierbei wurde durch unseren Bürgermeister geantwortet "wenn man sich die Mühe mache, mit großem Gerät zu arbeiten, dann würden die großen Bäume gefällt. Das tue dem Gewässer gut und gebe jüngeren Bäumen eine Chance." (siehe Zeitungsbericht der FN über die Gemeinderatssitzung vom 20.07.22, Seite 10). Der Harvester eines örtlich ansässigen Unternehmens rückte dann auch gleich am darauf folgenden Tag an und beendete seine Arbeit erst wieder, nachdem auf einem Streckenabschnitt von gut 100 m kein Baum mehr stand. In diesem Zusammenhang wurden auch die angrenzenden Obstbäume mit Genehmigung des Eigentümer auch gleich mit entfernt.
Dass diese Maßnahme gleich mehrere Verstöße gegen Natur- und das Wasserhaushaltsgesetz darstellt war man bei der Stadtverwaltung Külsheim nicht gekommen.
Bei einem Vor-Ort-Termin mit einem Vertreter des LRA Main-Tauber-Kreis, des NABU Külsheim sowie Herr Bürgermeister Schreglmann wurde der Zeitpunkt und der übertriebene Umfang der Abholzung gerügt und weitere ordnungsrechtliche Schritte der unteren Naturschutzbehörde in Aussicht gestellt.
Dr. Dietz hat Chronik zum naturkundlich-geologischen Wanderweg in Külsheim erstellt.
Zur Chronik gehts hier
Die NABU-Gruppe Külsheim hat vor 21 Jahren bei Külsheim-Steinfurt einen Acker im Gewann Erlein erworben, der immer wieder unter Wasser stand und teilweise mit Schilf bewachsen war. Eine angelegte Dränage durch die damaligen Feldbesitzer brachte keine Abhilfe. Bei zwei größeren Baggereinsätzen wurden Wasserflächen ausgehoben, die sich mit Oberfächenwasser füllten. In Verbindung mit dem Schilfbestand hat sich ein Refugium für Teichrohrsänger und Co. sowie für Amphibien ergeben. In einem weiteren Arbeitsschritt wurde im Frühjahr der Erdwall um die südliche Teichzone entfernt und das Ufer abgeflacht, damit eine bessere Beobachtung der Wasserfläche und deren Bewohnern möglich ist und eine Sumpfzone entstehen kann.
Weitere Bilder sind hier einsehbar.